• zurückERZÄHLT – an Audio Walk to what happened at the Karpfenteich in 1896

    zurückERZÄHLT

    Berlin Postkolonial, Dekoloniale_Erinnerungskultur in der Stadt, Initiative Perspektivwechsel, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Rosa-Luxemburg-Stiftung and Tanzania-Network invite:

    English and French Launch of zurückERZÄHLT – an Audio Walk to what happened at the Karpfenteich in 1896

    zurückERZÄHLT is  a narration about the history of the 106 Black children, women and men wo were actors of the first German colonial world exhibit at the ‘Karpfenteich’ pond in Treptow in 1896. "Recruited" by the Reich government and the colonial authorities in the territories colonised by the Germans, they came to Berlin and had to perform the exhibition organisers' colonial staging there for a summer. Their life at the pond, however, was not only marked by the racist gaze of the public, but also by the many small and large acts of resistance. They fought back with humour and collective refusal. They stood their ground in small ways, as well as in large ones. They left traces.

    The launch of the English and French version of zurückERZÄHLT will take place at the site of the colonial world exhibit. You will find time to do the audio walk and have some food. Sauti é Haala and Vincent Jazz will play some music, too. Please bring headphones and a blanket!

    Event in English and French (with interpretation in the two languages)

    From 1st August on, you’ll find the audio walk on www.zurueckerzaehlt.de

    Text and Concept: Joel Vogel and Vincent Bababoutilabo | Sound: Katharina Pelosi | Produktion: studio lärm

    The project was financially supported by Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa and Rosa-Luxemburg-Stiftung.

     

    Ort
    Treptower Park, Karpfenteich (meeting point: next to lake on the side of the Soviet Memorial; 52.4850652,13.4727848)
    Beginn
    Ende
  • #Beziehungsweise - Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis in der Partnerschaftsarbeit

    Partnerschaften TZ GER

    Veranstaltungsreihe vom 9. bis 27. November 2021

    Zahlreiche Partnerschaften zwischen deutschen und tansanischen Gruppen bringen Menschen unterschiedlicher Lebensrealitäten zusammen. Wir alle wissen, wie wertvoll die regelmäßigen Begegnungen und Austausche sind und wie aus einst flüchtigen Kontakten Freundschaften und nachhaltige Partnerschaften entstehen können. Viel Herzblut fließt in diese Partnerschaftsarbeit und sie hat viel bewegt. Sie fördert das gegenseitige Verständnis und sensibilisiert für globale Zusammenhänge.

    Was über Jahrzehnte gewachsen ist, soll zukunftsfähig werden. Wie können wir die Arbeit generationsübergreifend so gestalten, dass sie für uns alle relevant und sinnvoll erscheint?

    Dafür braucht es Raum für eine ehrliche und kritische Auseinandersetzung mit dem Status quo.

    In vier aufeinander folgenden Veranstaltungen möchten wir anhand unserer aller Erfahrungen in der Partnerschaftsarbeit miteinander und voneinander lernen. Dabei geht es sowohl um die historische Entwicklung also auch um aktuelle Debatten, um Partnerschaftsbilder in unseren Köpfen und um unsere Denk- und Handlungsmuster. Werden z.B. Erwartungen enttäuscht, können Eindrücke und Erfahrungen zur Verfestigung bestehender Stereotype beitragen. Wir wollen die historisch gewachsenen ungleichen Bedingungen in Deutschland und Tansania und die damit verbundenen Macht- und Abhängigkeitsmuster in den Blick nehmen und uns der Frage stellen, welche Rolle Partnerschaften in diesem Gefüge heute und in Zukunft spielen können.

     

    Neben erfahrenen Partnerschaftsengagierten sind explizit (ehemalige) Freiwillige, Schüler*innen und Menschen ohne Vorerfahrung in der Partnerschaftsarbeit willkommen.

    Termine: 9.11./16.11./26.+27.11.2021



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