Anlässlich der Tansaniareise von Frank Walter Steinmeier fordern Vertreter:innen der Zivilgesellschaft in Deutschland mit vielfältigen Verbindungen nach Tansania den Bundespräsidenten eindringlich dazu auf, den deutschen Kolonialismus in Ostafrika als Unrechtsherrschaft anzuerkennen, die historisch-politische Verantwortung für die begangenen Kolonialverbrechen zu übernehmen und die Nachfahr:innen der Opfer des Maji-Maji-Krieges und der deutschen Kolonialherrschaft insgesamt aufrichtig um Entschuldigung zu bitten. Die Bundesregierung muss nun in enger Absprache mit den betroffenen Gemeinschaften die Repatriierung ihrer geraubten Ahnen und die Restitution ihrer Kulturschätze einleiten. Zudem soll sie mit besonders betroffenen Communities und der tansanischen Regierung Verhandlungen über angemessene symbolische und materielle Entschädigungen beginnen.
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Einen ausführlichen Forderungskatalog verschiedener zivilgesellschaftlicher und kirchlicher Akteur:innen anlässlich der Reise des Bundespräsidenten finden Sie hier: https://tanzania-network.de/themen/majimaji/unsereforderungen