Die Presseschau von April 2024 ist online!
Ich könnt jetzt durchunsre aktuelle Presseschau stöbern. Mit spannenden Artikeln zu Tansania, Ostafrika, Kolonialismus und Entwicklungspolitik. Viel Spaß beim Lesen!
Ich könnt jetzt durchunsre aktuelle Presseschau stöbern. Mit spannenden Artikeln zu Tansania, Ostafrika, Kolonialismus und Entwicklungspolitik. Viel Spaß beim Lesen!
Auf der diesjährigen 74. Berlinale feierte der Dokumentarfilm „Das leere Grab“ seine Premiere. In der tansanisch-deutschen Koproduktion begleiten die Filmemacherinnen Cece Mlay und Agnes Lisa Wegner zwei tansanische Familien im Ringen um die Rückführung der Gebeine ihrer Ahnen, die während der deutschen Kolonialzeit zu Tausenden für rassistische „Forschungszwecke“ als Kriegs-Trophäen von Tansania nach Deutschland verbracht wurden.
Bereits 1992 erschien mit dem Sammelband „Töchter Afrikas“, herausgegeben von der international bekannten Journalistin und Verlegerin Margaret Busby, eine Auswahl aus 200 literarischen Texten Schwarzer Autorinnen. Darauf waren damals aber weder die breite Öffentlichkeit noch der Literaturbetrieb eingestellt. Seither hat sich zwar einiges verändert, aber die Werke von Frauen afrikanischer Herkunft als wichtigen Pfeiler der Weltliteratur im Bewusstsein weiß dominierter Gesellschaften zu verankern, bleibt nach wie vor eine große Aufgabe.
Anlässlich des 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, veröffentlichen wir diesen Artikel aus dem Jahrbuch Mission 2024 (erscheint im Juni) mit freundlicher Genehmigung der Evangelischen Mission Weltweit (EMW) in Hamburg vorab. Er bezieht sich vor allem auf Rassismen und VorUrteile in der ökumenischen Nord-Süd-Partnerschaftsarbeit, aber er gibt auch Impulse für nichtkirchliche Akteure.
Vergessen, verschwiegen, nostalgisch verklärt, gerühmt oder traumatisch? Die Beschäftigung mit der deutsch-tansanischen Kolonialgeschichte könnte unterschiedlicher und widersprüchlicher nicht sein. Wie gut, dass sich diese Neuerscheinung dem gewichtigen Thema widmet. Der Soziologe und Journalist Aert van Riel fokussiert dabei den Umgang mit dem Maji-Maji-Krieg und führte Interviews mit Betroffenen, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Museumsmitarbeiter*innen sowie Politiker*innen.
Care Arbeit in Tansania und Deutschland: Mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Fürsorgearbeit - darauf macht der Equal Care Day aufmerksam. Die Festlegung auf den 29. Februar, der als Schalttag nur alle 4 Jahre stattfindet und in den Jahren dazwischen übergangen wird, weist auf die “Unsichtbarkeit”, unbezahlter Care-Arbeit hin. „Care-Arbeit“ umfasst die (re-)produktiven Tätigkeiten des Sorgens und Sich-Kümmerns, Fürsorge und Selbstsorge. Care-Arbeit ermöglicht Erwerbsarbeit.
JETZT ANMELDEN: Online-Seminarreihe "Das gute Leben für alle- Arbeit in Tansania" am 18., 22. und 23. März 2024
Unsere Presseschau vom Januar könnt ihr ab sofort hier abrufen. Mit einer Linksammlung von Artikeln zu Tansania, Ostafrika, Entwicklungspolitik und Kolonialismus. Viel Spaß beim Stöbern!