JETZT ONLINE: Tanzania-NetTalks: Drei Monate nach den Wahlen

online NetTalk Wahlen

Wir möchten uns noch einmal aufrichtig dafür entschuldigen, dass die deutsche Übersetzung unseres NetTalks „Tansania drei Monate nach den Wahlen“ am 29. Januar 2021 im Livestream leider nicht funktioniert hat. Wie versprochen, haben wir nun die deutsche Übersetzung auf YouTube hochgeladen: https://www.youtube.com/watch?v=eDTmMNJEnno&t=56s
Wir freuen uns, wenn Sie ihn an alle Interessierte*n weiterleiten.

Das Tanzania-Network.de wird 20!

Wir hoffen, dass Sie gut ins Jahr 2021 gestartet seid. Für uns alle verlief das vergangene Jahr anders als erwartet. Dennoch war es für das Tanzania-Network ein besonderes Jahr, denn wir sind 20 Jahre alt geworden! Besonders stolz sind wir darauf, dass wir unsere Arbeit kontinuierlich weiterentwickeln und unser Netzwerk ausbauen konnten. Im Älterwerden sind wir zugleich jünger, weiblicher und tansanischer geworden. Allen Grund, das (zumindest) digital zu feiern. Verschiedenste Menschen aus unserem Netzwerk haben uns zu unserem Jubiläum ihre Videobotschaften geschickt:

PM Arbeitskreis Museen und Sammlungen des Bündnisses Decolonize Berlin e.V. zur Eröffnung des Humboldt-Forums

Aktivist:innen fordern die Stiftung Preußischer Kulturbesitz zur Rückgabe der Benin-Bronzen und der Kolonialbeute aus anderen afrikanischen Ländern auf. Sie kündigen die Eröffnung eines Info-Büros für BARAZANI.berlin – Forum Kolonialismus und Widerstand am Berliner Schloss - Humboldt Forum an

Online-Studientag: "Politische Weichenstellung: Wohin steuert Tansania?"

Unserer nächster Studientag am 24. April wird wieder online stattfinden. Wir werden uns mit den ersten Monaten der Präsidentschaft Magufulis nach den Wahlen beschäftigen und einen Blick darauf werfen, welche institutionellen Reformen vor den Wahlen in Kraft getreten sind und welche in naher Zukunft geplant sind.

mehr Informationen folgen in Kürze.

Online-Themenabend "Themen, Tafeln, Tanzen - Wohin gehören afrikanische Kulturgüter?" 11.12.2020 18-20 Uhr

Online-Thementag Afrikanische Kulturgüter

Das Bild zeigt das Memorial Mangi Melis in Moshi, Tansania. Er leistete Widerstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft und wurde hingerichtet. Sein Schädel kam zu rassistischen Forschungen nach Deutschland. Seine Nachfahren bemühen sich bisher vergeblich ihn zurück zu bekommen. Das ist kein Einzelfall, denn viele menschliche Gebeine und Kulturobjekte aus Tansania und anderen Ländern, wurden während der Kolonialzeit nach Europa und auch Deutschland gebracht.

Drei Perspektiven auf das Thema:

Online-Studienmonat "Inklusion - Gemeinsam verschieden sein" am 31.10., 18.11., 20.11. und 28.11.

Inklusion_ForAll

"Inklusion - Gemeinsam verschieden sein" am 31.10., 18.11., 20.11. und 28.11.

Solidarisch in einer vielfältigen Gesellschaft zusammenleben – das setzt voraus, dass jeder Mensch ein gleichberechtigter Teil der Gemeinschaft ist und von Anfang an die gleichen Chancen bekommt.

Der Begriff Inklusion bezeichnet dies und kann auf ganz unterschiedlichen Ebenen gedacht werden: politisch, sozial, ökonomisch, auf theoretischer Ebene oder ganz pragmatisch, etwa wenn es um die Teilhabe von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder Lernschwierigkeiten geht.

PM Museumsexpert*innen aus Afrika für Forschungsverbot an Gebeinen und Rückübertragung von Kolonialraub

Berlin Postkolonial e.V.

03. August 2020

PRESSEMITTEILUNG

Afrikanische Museumsexpert*innen sprechen sich für ein Verbot der Forschung an den Gebeinen ihrer Ahnen und für die eigentumsrechtliche Rückübertragung aller Kultur- und Naturobjekte aus kolonialen Kontexten aus